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EmotionPingPong Spielbox und Inhalt

EmotionPingPong: Neuerscheinung 2026

EmotionPingPong ist als sprachfreie Spielbox konzipiert. Mit dem Code, der auf der Schachtel an einer roten Seitenwand aufgedruck ist, kannst du hier Spielanleitungen und Informationen zu den Themen Emotionsregulation und Bindung downloaden:  Info

Einsatzbereich:
EmotionPingPong eignet sich für Kinder ab ca. 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene sowie für Familien, Paare und Gruppen. Es bietet spielerisches Übungs- und Gesprächsmaterial für Schule und Familie sowie für Pädagogik, Beratung, Therapie, Supervision und weitere professionelle Kontexte. Es unterstützt dabei, Gefühle und Beziehungserleben sichtbar und besprechbar zu machen, Perspektivenwechsel und Selbstreflexion anzuregen, Konflikte zu bearbeiten und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Thematische Schwerpunkte sind Emotionslernen und Emotionsregulation, Beziehung und Bindung, Mentalisieren, Stress und Konflikte sowie – bei fachlicher Anwendung – belastende Lebenserfahrungen.

Das Verfahren:
EmotionPingPong ist ein Spiel- und Gesprächsmaterial, mit dem Situationen erfunden, nachgespielt und verändert werden können. Es macht sichtbar, was Menschen in einer Situation tun, denken und fühlen und wie ihre Reaktionen aufeinander zurückwirken. Zunächst kann mit erfundenen Figuren und Geschichten gespielt werden; bei entsprechender Begleitung können auch eigene Erlebnisse und Beziehungen dargestellt und alternative Verläufe ausprobiert werden.

Das Spiel basiert auf dem Grundkonzept des Gesprächs- und Therapietools Bindungsbrett (BondingBoard), ist jedoch kleiner und stärker spielerisch ausgerichtet und ergänzt dieses um eigene Spielmechaniken und Spielmaterialien.

Zwei beidseitig bedruckte Spielbretter bieten vier Spielseiten unterschiedlicher Komplexität. Farben zeigen unterschiedliche Grade der Erregung, Augensymbole unterschiedliche Formen erlebter Nähe und Erreichbarkeit. Pfeile verdeutlichen häufig verwendete Regulations- und Bindungsreaktionen. Neben differenzierten Spielfeldern stehen vereinfachte Varianten für einen leichteren Einstieg zur Verfügung. Dadurch lässt sich das Material an Alter, Fragestellung sowie sprachliche und kognitive Voraussetzungen anpassen.

Verschiedene Spielvarianten reichen vom Erfinden einfacher Geschichten über das Erkennen und Zuordnen von Emotionen bis zum schrittweisen Erkunden von Reaktionen und ihrer wechselseitigen Wirkung. Situationen können vor- und zurückgespult, aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und mit anderen Reaktionen weitergespielt werden. Die Emotionssteine dienen insbesondere als Spiel- und Lernmaterial zum Erkennen, Benennen und Zuordnen unterschiedlicher Emotionen. Weitere Figuren, Spielsteine und Würfel ermöglichen kreative und auch humorvolle Spielvarianten, beispielsweise «Mensch ärgere mich».

Ergänzende Situations-, Emotions- und Aktionskarten sowie weitere Spielideen stehen online zur Verfügung. Das Material kann zudem flexibel mit geeigneten Emotions- oder Aktionskarten aus anderen Spielen kombiniert werden.

Bearbeitungsdauer:
Ab ca. 5 Minuten, je nach Spiel und Anwendungsabsicht. Eine Spielrunde dauert in der Regel etwa 10 bis 20 Minuten. Möglich sind sowohl kurze Impulse im Einzelsetting, in Kleingruppen oder im Unterricht als auch ausführlichere Reflexionseinheiten in Beratung und Therapie. Situationen und Geschichten können punktuell oder über mehrere Gespräche hinweg vertieft werden.

Hinweis:
Spiel- und Anwendungsideen entstanden unter anderem im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum Emotionslernen und zur Emotionsregulation an der Pädagogischen Hochschule Luzern sowie in Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus Pädagogik, Psychologie und Therapie. Mitwirkende: Prof. Dr. Cécile Tschopp und Dr. Robert Langnickel, Pädagogische Hochschule Luzern PHLU / Dr. Pierre Walther, Universität Würzburg / Dr. Willi Steinke, University of Toronto / Ronja Bohnenkamp, Universität Rostock / Brigitte Portmann, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH Zürich / Carole Steinke und Rhea Arnold, Luzerner Psychiatrie LUPS / Anna Haefeli, Rüdiger Lorenz und Alexandra Schwald, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel UPK / Team kompetenzhoch3, Zürich / Stefan Caduff, Sapia Luzern / Andrea Willnauer, Schulpsychologie Rothenburg / Brigitte Beutler, Schule Rothenburg / Géraldine Bain, Stephanie Baldelli, Susan Becker, Regula Buob, Sybille Burri, Camille de Bondt, Chantal Delaquis, Ursula Epp, Larissa Etter, Anna Fischer, Marie Freese, Anouk Gloggner, Jennifer Gottsponer, Selina Grossen, Andrea Habermacher, Laura Knüsel, Carmen Müller, Milena Rast, Katharina Roten, Jennifer Schumacher, Barbara Tschopp, Laura Thrier und Olivia Witschi: Masterarbeiten am Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW Zürich sowie an den Pädagogischen Hochschulen Luzern, Wallis und Ludwigsburg.

Lieferumfang:
2 beidseitig bedruckte Spielbretter vier Spielfeldern unterschiedlicher Komplexität, drei Stanztableaus mit 16 Figuren und 26 weiteren Spielsteinen, Farb- und Nähechips, 36 Emotionssteinen und 2 Würfeln sowie 4 Spielanleitungen auf der Box und ergänzenden Online-Materialien. Spielbretter und Spielmaterial sind sprachfrei gestaltet.

Variante:
EmotionPingPong ist eine verkleinerte Variante des Bindungsbretts. Das Bindungsbrett ist aufgeklappt etwas grösser als A3, während EmotionPingPong auf A4 aufgeklappt wird.

Bestellung: 
https://bondingboard.com/shop